Wir sind
uns wahrscheinlich alle einig in der Meinung, dass Wein ein Naturprodukt ist. Doch
wenn man bedenkt, dass die Aromen mancher Weine an alles andere als an den
natürlichen Geschmack der Trauben
erinnern, könnte man diese auch als Kunstprodukte bezeichnen. So gibt es
beispielsweise edle Tropfen, die im Abgang an Himbeeren oder gar Kaffee oder Trüffel
erinnern. In unserer heutigen Zeit des wissenschaftlichen Fortschritts ist den
Möglichkeiten kein Ende gesetzt und nur selten weiss man über die genaue
Zusammensetzung eines Weines Bescheid. Auf Weinflaschen findet man nämlich
nicht wie bei anderen Lebensmitteln eine Aufzählung aller verwendeten
Inhaltsstoffe auf dem Etikett, sondern lediglich den Alkoholgehalt und die
Menge der Sulfite, die sich zu Konservierungszwecken darin befinden.
Doch was
wird dem Wein, den wir trinken, eigentlich alles hinzugefügt? Manchmal ist es
ausschliesslich Zucker, welcher in erster Linie zur Erhöhung des Alkoholgehalts
dient aber auch dafür sorgt, dass man es nicht schmeckt, wenn sich teilweise
noch nicht ganz reife Trauben im Wein befinden. Um dem Wein ein angenehmes Holzaroma
zu verleihen, werden des Öfteren Eichenholzspäne hinzugegeben. Die Entwicklung
mancher anderer Aromen wird einzig und allein durch eine unterschiedliche
Temperatur, Sauerstoffzufuhr oder eine
unterschiedlich lange Lagerhaltung erzielt.
unterschiedlich lange Lagerhaltung erzielt.
Manchmal bedarf es aber doch auch noch einiger Chemikalien um das
gewünschte Ergebnis zu erhalten, die jedoch keinesfalls gesundheitsschädlich
sind.

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