mardi 10 septembre 2013

Wein – Ein Naturprodukt oder ein Kunstprodukt?



Wir sind uns wahrscheinlich alle einig in der Meinung, dass Wein ein Naturprodukt ist. Doch wenn man bedenkt, dass die Aromen mancher Weine an alles andere als an den natürlichen Geschmack der  Trauben erinnern, könnte man diese auch als Kunstprodukte bezeichnen. So gibt es beispielsweise edle Tropfen, die im Abgang an Himbeeren oder gar Kaffee oder Trüffel erinnern. In unserer heutigen Zeit des wissenschaftlichen Fortschritts ist den Möglichkeiten kein Ende gesetzt und nur selten weiss man über die genaue Zusammensetzung eines Weines Bescheid. Auf Weinflaschen findet man nämlich nicht wie bei anderen Lebensmitteln eine Aufzählung aller verwendeten Inhaltsstoffe auf dem Etikett, sondern lediglich den Alkoholgehalt und die Menge der Sulfite, die sich zu Konservierungszwecken darin befinden.

Doch was wird dem Wein, den wir trinken, eigentlich alles hinzugefügt? Manchmal ist es ausschliesslich Zucker, welcher in erster Linie zur Erhöhung des Alkoholgehalts dient aber auch dafür sorgt, dass man es nicht schmeckt, wenn sich teilweise noch nicht ganz reife Trauben im Wein befinden. Um dem Wein ein angenehmes Holzaroma zu verleihen, werden des Öfteren Eichenholzspäne hinzugegeben. Die Entwicklung mancher anderer Aromen wird einzig und allein durch eine unterschiedliche Temperatur, Sauerstoffzufuhr oder eine
unterschiedlich lange Lagerhaltung erzielt. 

Manchmal bedarf es aber doch auch noch einiger Chemikalien um das gewünschte Ergebnis zu erhalten, die jedoch keinesfalls gesundheitsschädlich sind.  

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