mardi 22 octobre 2013

Wie werden die Weine beim Kellermeister aufbewahrt?



Egal ob Rot-, Rosé-, Weiss-, oder Schaumwein, sie alle sind eine sehr wertvolle und empfindliche Flüssigkeit. Schon oft habe ich gemerkt, dass der Wein, den ich beim Händler gekauft hatte, nicht mehr dieselben Aromen hatte, als ich ihn zu Hause erst einmal geöffnet hatte. Aber woran liegt das? Etwa an der anderen Atmosphäre im Ladenatelier des Weinhändlers oder hat die Lagerung des Weines im Kofferraum auf der Heimfahrt tatsächlich den Geschmack verändert?

Nach Angaben eines Interviews der Ladenkette „Eurocave“, spielen Vibrationen eine wichtige Rolle bei der negativen Geschmacksveränderung von Wein und sollten deshalb unter allen Umständen vermieden werden. Genau aus diesem Grund müssen sich Weinhändler an strenge Richtlinien zur Lagerung von Wein halten und müssen unter anderem auch die Auflage eines Anti-Vibrations-Systems erfüllen. Sie müssen also Sorge dafür tragen, dass alle Elemente, die eventuelle Vibrationen verursachen könnten, niemals in die Nähe des kostbaren Weines gelangen. Geräte wie Kompressoren befinden sich also weit abgeschnitten von den Weinschränken und meist sind die Weine zum zusätzlichen Schutz noch in speziellen Flaschenhaltern gelagert.

All diese Vorsichtsmassnahmen bieten dem Wein ein weitgehend stabiles Umfeld und garantieren einen reibungslosen Reifeprozess. Doch wo soll man seinen Wein kaufen? Eigentlich ist es das Beste, ihn direkt beim Kellermeister zu besorgen, ihn so kurz wie möglich zu transportieren und ihn vor allem nicht lange zu Hause aufzubewahren. Wenn sie jedoch ein leidenschaftlicher Wein-Sammler sind und ihren gut bestückten Weinkeller nicht aufgeben wollen, wäre es wohl die sinnvollste Lösung, sich auch zu Hause ein Anti-Vibrations-System anzuschaffen.