mercredi 12 février 2014

Die Rebsorte Syrah



Zu den bekanntesten Rebsorten unserer Zeit gehört die Sorte Syrah, die gebietsweise auch als Shiraz bezeichnet wird. Ursprünglich wurde sie insbesondere im französischen Rhônetal kultiviert, zwischenzeitlich wird sie aber auch in anderen Weinbaugebieten, insbesondere in den USA, in Südafrika oder auch für chilenische und argentinische Weine verwendet.

Woher die Rebsorte Syrah stammt galt für eine lange Zeit als umstritten. Dank modernen Forschungsmethoden sorgte im Jahr 1998 eine DNA-Analyse schliesslich für Klarheit und stellte fest, dass es sich bei Syrah um eine Kreuzung aus den beiden Sorten Dureza und Mondeuse Blanche handelt und der Ursprung des Syrah tatsächlich im Rhônetal zu finden ist. 


Die schwarzblauen Beeren sind länglich geformt und von einer dicken Schale umgeben, die die Trauben widerstandsfähig gegen Erkrankungen macht. Hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit gilt die Rebsorte als eher anspruchslos, da sie auf vielen Böden reichhaltige Erträge und hochwertige Weine hervorbringt. Diese sind tiefenrot gefärbt und schmecken nach Johannisbeeren und anderen dunklen Beerenfrüchten. So mancher Weinkenner kann ausserdem eine schokoladige Note aus den fertigen Syrah-Produkten herausschmecken.

lundi 6 janvier 2014

Einen guten Wein nach allen Regeln der Kunst servieren



Auch wenn die Weihnachtsfeiertage und Silvester inzwischen schon wieder vorbei sind, gibt es doch immer wieder einen passenden Anlass für eine gute Flasche Wein. Aber guten Weinen, die über einen langen Zeitraum in den liebevollen Händen von Experten gelagert wurden, muss man auch umgehend vor dem Servieren noch die ihnen gebührende Aufmerksamkeit widmen. Im Folgenden habe ich einige wichtige Schritte aufgeführt, auf die man vor und während dem Geniessen eines edlen Tropfens unbedingt achten sollte. 

Der erste Schritt besteht in der Öffnung der Flaschen. Hierbei bedarf es bei Schaum- und Weissweinen in der Regel weniger Aufmerksamkeit als bei einem guten Rotwein. Beim Rotwein muss der Prozess des Korkenentfernens dann doch vorsichtiger gehandhabt werden, insbesondere wenn dieser an der der Flaschenunterseite abgelagerten Weinstein aufweist. Dieser Weinstein spricht übrigens für eine hohe Qualität des Weines, da er aus wirklich reifen Trauben produziert wurde. Im nächsten Schritt geht es um die Temperatur des Weines. Roséweine werden idealerweise bei einer Temperatur von rund 10°C serviert, die meisten Weissweine entfalten ihre Aromen bei 12°C am besten, wohingegen fruchtige Rotweine ab einer Temperatur von 13°C genossen werden sollten. Kleiner Tipp: Nehmen Sie den Wein ruhig erst dann aus dem Kühlschrank, wenn er seine Idealtemperatur schon leicht unterschritten hat, da er sich erfahrungsgemäss wieder sehr schnell erwärmt. Nicht zuletzt müssen bestimmte Weine zur Freisetzung aller Aromen vor dem Genuss noch dekantiert werden. Hierzu wird der Wein etwa zwei Tage vor dem geplanten Verzehr von dem gebildeten Weinstein entfernt, langsam und vorsichtig in eine Karaffe gegossen und danach in aufrecht stehender Position weitergelagert. 

Und nach all diesen Tipps: Viel Spass mit Ihren besonderen Weinen und Ihrem neu erlernten Wissen!

jeudi 12 décembre 2013

Wein-Apps für Android



In unserer modernen Welt gibt es zwischenzeitlich für fast alles eine passende App und man könnte meinen, es gebe bald keine Frage mehr, auf die unser Smartphone keine Antwort weiss. Auch rund um das Thema Wein gibt es eine Vielzahl an Apps. Einige davon habe ich ausprobiert und möchte euch nun meine drei Favoriten vorstellen.


      1.       Wino der Wein Advisor
Diese praktische App soll uns dabei helfen, den passenden Wein für jedes  Essen zu finden. Hierzu wählt man ganz einfach das entsprechende Gericht aus und schon serviert einem Wino geeignete Weinvorschläge. Jeder empfohlene Wein wird dann auch noch kurz beschrieben.


       2.     Weinkeller
Die Weinkeller App bietet Nutzern die Möglichkeit, verschiedene Weine zu bewerten und eigene Wein-Rezensionen zu schreiben. Da die App mit Facebook verknüpfbar ist, kann man seine selbst verfassten Rezensionen mit der Weinkeller-Community teilen und Bewertungen der anderen Nutzer lesen. Des Weiteren hat man die Möglichkeit, sich passende Weine für einen speziellen Anlass, oder nur Weine mit Bestnoten anzeigen zu lassen. 
 
       3.     Weinsteckbriefe
Mit Hilfe dieser App finden Weinliebhaber Informationen zu mehr als 680 Weinen aus insgesamt 430 Anbaugebieten. Zu allen Weinen (egal ob Rot-, Weiss- oder Roséwein) findet man Details zur Lagerhaltung, zur Zusammensetzung der Rebsorten, sowie Qualitätseinstufungen. Die App bietet ausserdem Bewertungen von rund 2.500 verschiedenen Jahrgangsweinen.

mardi 3 décembre 2013

Der Chianti – ein Symbol für die Toskana



Der Chianti aus der Toskana ist schon seit Jahren ein typisches Symbol für seine Region und daher auch ein beliebtes Mitbringsel aus dem Urlaub. Auch ich kam neulich in den Genuss eines exklusiven Chianti in seiner typischen Korbflasche, welchen mir Freunde von ihrer Reise mitbrachten. 

Der Chianti Classico stammt aus der gleichnamigen Region in der Toskana und ist mit einem begehrten Markenzeichen auf dem Flaschenhals ausgezeichnet: einem schwarzen Hahn. Noch bis 1995 mussten bei der Herstellung von Chianti strenge Regeln beachtet werden, um diesen Hahn zu bekommen. Es durfte beispielsweise nur eine ganz bestimmte Traubenmischung verwendet werden und die einzigen zugelassenen Rebsorten waren die roten Trauben Sangiovese und Canaiolo sowie die Weissweinsorten Malvasia und Trebbiano.
Chianti-Weine, die zwar auch aus der Toskana, aber nicht aus der Gegend Chianti stammen, dürfen sich übrigens nur „Chianti“ nennen. Die Zusatzbezeichung „Classico“ bleibt den Weinen vorbehalten, die tatsächlich in der Region hergestellt werden.



Neben dem Chianti gibt es in der Toskana noch eine Vielzahl an anderen guten Weinen, welche oft nur in geringer Menge produziert werden und unter Weinkennern als wahre Geheimtipps gehandelt werden.

lundi 11 novembre 2013

Dänischer Wein – Der Klimawandel macht’s möglich!



Neulich hatte ich die Gelegenheit, einige schöne Tage in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen zu verbringen. Vieles hätte ich dort erwartet, aber nicht die Rebstöcke in der Vorstadt, keine zehn Kilometer vom Zentrum entfernt. Daraufhin habe ich mich natürlich etwas schlau gemacht, was es mit dem Weinbau in Dänemark eigentlich so auf sich hat.



Das Land ist schon seit langer Zeit dafür bekannt, dass dort Wein konsumiert wird. Einer der bekanntesten dänischen Weinliebhaber war beispielsweise schon König Christian IV., der zu seinen Lebzeiten von 1577-1648 fassweise Wein vom Mittelrhein importieren liess, um seine Gäste zu verköstigen. Heute könnte er auf seinen Festen Weine aus seinem eigenen Königreich anbieten, denn seit dem 01. August 2000 ist Dänemark offiziell von der EU als Weinbaugebiet anerkannt. Somit darf der dänische Wein zu kommerziellen Zwecken angebaut und verkauft werden. Die meisten der knapp ein Dutzend Weingüter befinden sich im Umland von Kopenhagen, wo beliebte Rebsorten mit etwas gewöhnungsbedürftigen Namen wachsen – beispielsweise der rote „Rondo“ oder der „Bolero“. Welche Rebsorten dem nordischen Klima standhalten wurde von dem Dansk VinCenter von 1992-1999 in aufwändigen Verfahren getestet, weshalb das VinCenter auch als Schrittmacher im dänischen Weinbau gilt.


Das bedeutendste alkoholische Getränk Dänemarks bleibt aber nach wie vor der Aquavit, welcher aus Kartoffeln oder Getreide gebrannt wird und die geschützte Herkunftsbezeichnung „Danske“ trägt.