Zu den
bekanntesten Rebsorten unserer Zeit gehört die Sorte Syrah, die gebietsweise
auch als Shiraz bezeichnet wird. Ursprünglich wurde sie insbesondere im
französischen Rhônetal kultiviert, zwischenzeitlich wird sie aber auch in
anderen Weinbaugebieten, insbesondere in den USA, in Südafrika oder auch für
chilenische und argentinische Weine verwendet.
Woher die
Rebsorte Syrah stammt galt für eine lange Zeit als umstritten. Dank modernen
Forschungsmethoden sorgte im Jahr 1998 eine DNA-Analyse schliesslich für
Klarheit und stellte fest, dass es sich bei Syrah um eine Kreuzung aus den
beiden Sorten Dureza und Mondeuse Blanche handelt und der Ursprung des Syrah
tatsächlich im Rhônetal zu finden ist.
Die
schwarzblauen Beeren sind länglich geformt und von einer dicken Schale umgeben,
die die Trauben widerstandsfähig gegen Erkrankungen macht. Hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit
gilt die Rebsorte als eher anspruchslos, da sie auf vielen Böden reichhaltige
Erträge und hochwertige Weine hervorbringt. Diese sind tiefenrot gefärbt und
schmecken nach Johannisbeeren und anderen dunklen Beerenfrüchten. So mancher
Weinkenner kann ausserdem eine schokoladige Note aus den fertigen
Syrah-Produkten herausschmecken.




