lundi 11 novembre 2013

Dänischer Wein – Der Klimawandel macht’s möglich!



Neulich hatte ich die Gelegenheit, einige schöne Tage in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen zu verbringen. Vieles hätte ich dort erwartet, aber nicht die Rebstöcke in der Vorstadt, keine zehn Kilometer vom Zentrum entfernt. Daraufhin habe ich mich natürlich etwas schlau gemacht, was es mit dem Weinbau in Dänemark eigentlich so auf sich hat.



Das Land ist schon seit langer Zeit dafür bekannt, dass dort Wein konsumiert wird. Einer der bekanntesten dänischen Weinliebhaber war beispielsweise schon König Christian IV., der zu seinen Lebzeiten von 1577-1648 fassweise Wein vom Mittelrhein importieren liess, um seine Gäste zu verköstigen. Heute könnte er auf seinen Festen Weine aus seinem eigenen Königreich anbieten, denn seit dem 01. August 2000 ist Dänemark offiziell von der EU als Weinbaugebiet anerkannt. Somit darf der dänische Wein zu kommerziellen Zwecken angebaut und verkauft werden. Die meisten der knapp ein Dutzend Weingüter befinden sich im Umland von Kopenhagen, wo beliebte Rebsorten mit etwas gewöhnungsbedürftigen Namen wachsen – beispielsweise der rote „Rondo“ oder der „Bolero“. Welche Rebsorten dem nordischen Klima standhalten wurde von dem Dansk VinCenter von 1992-1999 in aufwändigen Verfahren getestet, weshalb das VinCenter auch als Schrittmacher im dänischen Weinbau gilt.


Das bedeutendste alkoholische Getränk Dänemarks bleibt aber nach wie vor der Aquavit, welcher aus Kartoffeln oder Getreide gebrannt wird und die geschützte Herkunftsbezeichnung „Danske“ trägt.  

vendredi 1 novembre 2013

In Wein investieren



Sein Geld kann man mittlerweile in so ziemlich alles investieren und versuchen, daraus Gewinne zu machen. Eine der ältesten Möglichkeiten sein Geld anzulegen ist dabei wohl die Investition in Wein. Schon früher hatten reiche Familien einen gut sortierten Weinkeller, in der Hoffnung auf Wertsteigerung der Flaschen, aber kann man damit tatsächlich ein Vermögen machen?

Zuerst einmal möchte ich betonen, dass man nicht immer flaschenweise Wein im Keller liegen haben muss, um Gewinne mit Wein zu machen. Genauso gut kann man beispielsweise über einen Fond in besonders edle Tropfen investieren. Bei dieser Möglichkeit kauft man den Wein nicht, sondern legt das Geld in die verantwortungsvollen Hände eines Bankers, der mit Expertenkenntnissen im Finanzbereich, aber auch mit fundierten Kenntnissen in Sachen Wein punkten kann. Diesem wird dann die Anweisung erteilt, das zur Verfügung stehende Geld in Wein zu investieren, also in bestimmte Winzerunternehmen, die mit ihren Weinen eine Wertsteigerung anstreben.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, ohne Umwege in Wein zu investieren, indem man klassischerweise vielversprechende Flaschen kauft und im eigenen Weinkeller lagert oder indem man einen Winzer seiner Wahl unterstützt. Wer es sich übrigens nicht zutraut das richtige Händchen für die Auswahl von Flaschen für zu Hause zu haben, kann einen Vertreter engagieren, der sich wiederum mit dem Kauf und der Lagerung der richtigen Flaschen auseinandersetzt.



Wenn Sie auch mit dem Gedanken spielen, in Wein zu investieren und sich noch nicht sicher sind, auf welche Art und Weise Sie es anstellen wollen – versuchen Sie es am besten mit einer guten Mischung der zuvor genannten Möglichkeiten!