Jetzt wo das Wetter wieder
schöner ist schöner ist konnte ich diese Woche nach der Arbeit abends endlich
wieder draussen sitzen und ein Glas Wein geniessen J
Gestern habe ich mal wieder einen chilenischen Wein genossen. Da ist mir
aufgefallen, dass ich mich noch nie richtig mit den Weinen aus Südamerika
beschäftigt habe und aus diesem Grund schreibe ich heute ein bisschen über
diese Gegend mit seinen grossartigen Weinen.
Die
Geschichte der chilenischen Weine ist etwas komplizierter, oft hatten politische
Mächte grossen Einfluss auf die Weinproduktion des Landes. Philipp II hat zum
Beispiel verboten weitere Rebsorten zu pflanzen um den guten und billigen
heimischen Wein zu schützen. Dann im 20. Jahrhundert übertrieben die Chilenen
mit dem Genuss des Weines, dass bald eine Strafsteuer und ein Pflanz-Verbot
eingeführt wurden. 1974 mit der Liberalisierung
des Marktes mit Pinochet, entstand dann eine Überproduktion von Wein und
Pleiten waren eine Folge. In den 80er Jahren investierten dann ein paar Spanier
in den chilenischen Weinbau und es ging bergauf. Seit 1995 haben sich die
Rebflächen fast verdoppelt und chilenische Weine haben sich auf internationaler
Ebene einen guten Ruf geschaffen.

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