jeudi 6 juin 2013

Weinbau in Südamerika



 Jetzt wo das Wetter wieder schöner ist schöner ist konnte ich diese Woche nach der Arbeit abends endlich wieder draussen sitzen und ein Glas Wein geniessen J Gestern habe ich mal wieder einen chilenischen Wein genossen. Da ist mir aufgefallen, dass ich mich noch nie richtig mit den Weinen aus Südamerika beschäftigt habe und aus diesem Grund schreibe ich heute ein bisschen über diese Gegend mit seinen grossartigen Weinen. 

Der Weinbau in Chile und Argentinien ist zwar schon alt, aber bis wir Europäer auch davon was hatten hat es ziemlich lange gedauert. Denn in Argentinien haben die Winzer bis in die 80er Jahre eher quantitativ gedacht und die Qualität fast vergessen. Dort stand auch lange das grösste Weinfass der Welt mit einem Fassungsvermögen von etwa einer Million Liter! Erst mit der Idee des Exports hat sich auch die Qualität der argentinischen Weine drastisch verbessert. 


Die Geschichte der chilenischen Weine ist etwas komplizierter, oft hatten politische Mächte grossen Einfluss auf die Weinproduktion des Landes. Philipp II hat zum Beispiel verboten weitere Rebsorten zu pflanzen um den guten und billigen heimischen Wein zu schützen. Dann im 20. Jahrhundert übertrieben die Chilenen mit dem Genuss des Weines, dass bald eine Strafsteuer und ein Pflanz-Verbot eingeführt wurden.  1974 mit der Liberalisierung des Marktes mit Pinochet, entstand dann eine Überproduktion von Wein und Pleiten waren eine Folge. In den 80er Jahren investierten dann ein paar Spanier in den chilenischen Weinbau und es ging bergauf. Seit 1995 haben sich die Rebflächen fast verdoppelt und chilenische Weine haben sich auf internationaler Ebene einen guten Ruf geschaffen.

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