Um weitere Sparreformen
umgehen zu können, versteigert jetzt der französische Staat ein Teil des
Wein-Bestandes des Elysée-Palasts. Mit diesem Erlös, sollen dann günstigere und
bescheidenere Weine für die Wein-Sammlung gekauft werden,im Zeichen einer guten
Haushaltsführung, und ein anderer Teil fliest in die französische Staatskasse. Zuvor hatte der Präsident schon angeordnet, dass
kein Champagner bei Empfängen im Elysée-Palast ausgeschenkt wird.
Mal sehen
wie viel Geld wirklich in die Staatskasse fliessen wird, denn es wird nur ein
Zehntel von Hollandes Weinkeller versteigert und dann werden wieder neue
Flaschen gekauft. Mit dieser Aktion wird Hollande bestimmt nicht genug Geld
einbringen wie benötigt wird. In Frankreich sind nicht alle von dieser Spar
Idee angetan, die eine Seite murrt über diese Versteigerung des nationalen
Kulturgut rum, die andere sieht alles eher lockerer und danken den Ersteigern,
dass diese Frankreich aus der Krise trinken.
Die
Versteigerung wird am 30. und 31. Mai dieses Jahres stattfinden, die
geschätzten Preise der Weinfalschen liegen zwischen 15 und 2.200 Euro. Unter
diesen Flaschen befinden sich auch Grands Crus à la Château Petrus, einer der
teuersten Bordeaux Weine der Welt, und
Romanée-Conti, von welchem es nur 608 Flaschen gibt, welche wo anders schon für
mehr als 5000 Euro verkauft worden sind.
Der präsidiale
Weinkeller gibt es schon seit 1947 und seitdem werden sie von den französischen
Präsidenten genossen. Im Laufe der Jahre haben sich rund 12.000 Flaschen
angesammelt. In Frankreich ist Wein ein nationales Kulturgut und die
Weinsammlung des Elysée-Palasts wird von vielen als „die Vitrine der
französischen Identität“ gesehen. Jedes
Jahr hat der Präsident ein Budget von 250.000 Euro um neue Weinflaschen zu
kaufen!

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