vendredi 3 mai 2013

Weinverkauf zum Schuldenabbau



Um weitere Sparreformen umgehen zu können, versteigert jetzt der französische Staat ein Teil des Wein-Bestandes des Elysée-Palasts. Mit diesem Erlös, sollen dann günstigere und bescheidenere Weine für die Wein-Sammlung gekauft werden,im Zeichen einer guten Haushaltsführung, und ein anderer Teil fliest in die französische Staatskasse. Zuvor hatte der Präsident schon angeordnet, dass kein Champagner bei Empfängen im Elysée-Palast ausgeschenkt wird. 




 
Mal sehen wie viel Geld wirklich in die Staatskasse fliessen wird, denn es wird nur ein Zehntel von Hollandes Weinkeller versteigert und dann werden wieder neue Flaschen gekauft. Mit dieser Aktion wird Hollande bestimmt nicht genug Geld einbringen wie benötigt wird. In Frankreich sind nicht alle von dieser Spar Idee angetan, die eine Seite murrt über diese Versteigerung des nationalen Kulturgut rum, die andere sieht alles eher lockerer und danken den Ersteigern, dass diese Frankreich aus der Krise trinken. 

Die Versteigerung wird am 30. und 31. Mai dieses Jahres stattfinden, die geschätzten Preise der Weinfalschen liegen zwischen 15 und 2.200 Euro. Unter diesen Flaschen befinden sich auch Grands Crus à la Château Petrus, einer der teuersten  Bordeaux Weine der Welt, und Romanée-Conti, von welchem es nur 608 Flaschen gibt, welche wo anders schon für mehr als 5000 Euro verkauft worden sind. 

Der präsidiale Weinkeller gibt es schon seit 1947 und seitdem werden sie von den französischen Präsidenten genossen. Im Laufe der Jahre haben sich rund 12.000 Flaschen angesammelt. In Frankreich ist Wein ein nationales Kulturgut und die Weinsammlung des Elysée-Palasts wird von vielen als „die Vitrine der französischen Identität“ gesehen.  Jedes Jahr hat der Präsident ein Budget von 250.000 Euro um neue Weinflaschen zu kaufen!

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