mercredi 13 mars 2013

Wein schmecken


Wein ist ein Erlebnis für alle Sinne: Man sieht, riecht, schmeckt und fühlt ihn sogar. Das Bouquet eines Weines, das er bereits im Glas entwickelt, trägt dazu bei, wie wir seinen Geschmack wahrnehmen. Nase und Zunge spielen zusammen und so entsteht beim Trinken das individuelle Geschmackserlebnis, das einen guten Tropfen ausmacht. Die Balance der Komponenten süss, sauer und bitter entscheidet, wie ein Wein schmeckt.

Beim Schmecken sollte man sich Zeit lassen, denn Genuss entfaltet sich erst mit der Zeit. Der Geschmack von Wein verändert sich im Mund, da durch die Erwärmung zusätzliche Aromen freigesetzt werden. Man sollte auch immer ein bisschen Luft mit einziehen, was das Aroma der Weine hebt und das ganze Potential eines guten Tropfens entfaltet.

Wenn man langsam geniesst, spürt man Körper und Textur auch auf der Zunge. So fühlen sich manche Weine rund und weich, andere eher „trocken“ an, was an dem enthaltenen Tannin liegt. Egal ob Rot- oder Weisswein, bleibt das Aroma noch eine Weile als Nachgeschmack im Rachen spürbar, dann spricht man von einem langen Abgang. Je intensiver und angenehmer dieser ist, desto vollkommener der Genuss.

Wer lernen will, wie man Wein richtig schmeckt und geniesst, kann Weinseminare besuchen. Diese Verkostungen werden heutzutage oft angeboten, besonders in Regionen mit Weinanbaugebieten wie z.B. im Waadt.

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